wider & wider
Verbotsliste 2: Hermynia Zur Mühlens "Unsere Töchter, die Nazinen" (1935)
Eine szenische Lesung mit Musik

„Ja, es gibt kein Recht, keine Gerechtigkeit mehr, aber es gibt sehr viel Mut, sehr viel Aufopferung.“
Hermynia Zur Mühlen war im Deutschland der 1920er und 30er Jahre als linksgerichtete, politische Autorin bekannt. In Unsere Töchter, die Nazinen thematisierte sie die Verhältnisse im Nazi-Deutschland aus der Perspektive von Faschistinnen und Antifaschistinnen verschiedener Generationen und Klassen. Dieser Roman war ein Versuch, die Öffentlichkeit vor den politischen Entwicklungen zu warnen. Jedoch wurden Zur Mühlens „sämtliche Schriften“ vom Nazi-Regime verboten und sie dadurch erfolgreich in die allgemeine Vergessenheit gedrängt.
Die Aufführung findet im Nexus Im Rahmen der "Jahre im Schatten"- Reihe statt.
Die Aufführung ist kostenlos und es ist keine vorherige Anmeldung notwendig.