wider & wider

Verbotsliste 2: Hermynia Zur Mühlens "Unsere Töchter, die Nazinen" (1935)

Eine szenische Lesung mit Musik von wider & wider

28.11.2025

19:30 Uhr

Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1a, 38106 Braunschweig

Tickets
Ein weißes Poster für die szenische Lesung mit einem schwarz-weiß Bild von Hermynia Zur Mühlen, eine Frau mit kurzem Haar. Sie hält eine Hand mit einem Stift auf Kopfhöhe.

„Ja, es gibt kein Recht, keine Gerechtigkeit mehr, aber es gibt sehr viel Mut, sehr viel Aufopferung.“

 Hermynia Zur Mühlen war im Deutschland der 1920er und 30er Jahre als linksgerichtete, politische Autorin bekannt. In „Unsere Töchter, die Nazinen“  thematisierte sie die Verhältnisse im Nazi-Deutschland aus der Perspektive von Faschistinnen und Antifaschistinnen verschiedener Generationen und Klassen. Dieser Roman war ein Versuch, die Öffentlichkeit vor den politischen Entwicklungen zu warnen. Jedoch wurden Zur Mühlens „sämtliche Schriften“ vom Nazi-Regime verboten und sie dadurch erfolgreich in die allgemeine Vergessenheit gedrängt. 

Die szenische Lesung findet im Rahmen der Gramsci-Tage statt und ist nur zugänglich mit einem Ticket für alle Tage. Eine Workshop Buchung ist nicht notwendig.

Das Performancekollektiv wider&wider sind Katerina Brausmann (freie Theaterschaffende und Literaturwissenschaftlerin) und Julia Weidner (freie Theaterschaffende, Musikerin und Künstlerin) aus Braunschweig. In ihrer Arbeit interessiert sie die Sichtbarmachung verdrängter Stimmen von FLINTA*, Gesellschaftskritik und Widerstand.